Dankbarkeit

Gefühl.

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Eva Pawlas

1 year ago

Dankbarkeit ist mehr als ein Gefühl.

Sie ist eine innere, fühlende Haltung – ein Zustand des Seins.

Still. Wach. Wahr.

In den letzten Jahren – und ganz besonders in letzter Zeit – habe ich selbst etwas Wesentliches über Dankbarkeit gelernt:

Dankbar SEIN hat viel weniger mit Tun zu tun, als ich lange geglaubt habe.

Dankbarkeit entsteht nicht dadurch, dass wir etwas machen, leisten oder richtig machen.

Sie entsteht dort, wo wir aufhören, uns innerlich anzutreiben.

Wo wir den Druck lösen.

Wo wir uns erlauben, einfach da zu sein.

Dankbar SEIN ist das Gegenteil von sich Druck machen.

Es ist ein inneres Nachlassen.

Ein Vertrauen ins Leben, ins Jetzt, in das, was bereits da ist.

Aus meiner eigenen Geschichte kenne ich Druck sehr gut.

Druck machen – mir selbst und anderen – war lange ein Überlebensmodus.

Ein Weg, durchzukommen.

Ein Weg, sicher zu sein.

Ein Weg, Kontrolle zu behalten.

Überlebensmodi entstehen nicht zufällig.

Sie sind klug.

Sie schützen.

Und sie haben mir – wie vielen anderen Menschen – lange das Leben ermöglicht.

Und doch:

Was uns einmal gerettet hat, kann uns später begrenzen.

Umso dankbarer bin ich heute, dass ich immer tiefer lerne, dem Sein zu vertrauen.

Und damit auch dem Dankbar SEIN.

Nicht als Haltung, die ich herstellen muss –

sondern als Zustand, in den ich zurückfinden darf.

Überlebensmodi – Kraft, Schutz und Begrenzung

Überlebensstrategien sind kraftvoll.

Sie machen uns handlungsfähig, leistungsstark, anpassungsfähig.

Sie bringen uns durch schwierige Zeiten.

Und gleichzeitig tragen sie einen stillen Fluch in sich:

Sie halten uns im Tun, auch wenn kein Überleben mehr nötig ist.

Sie erzeugen inneren Druck, Anspannung, Getrieben-Sein.

Und sie machen es schwer, wirklich zu entspannen – oder einfach zu sein.

Viele Menschen leben heute nicht mehr in akuten Bedrohungen,

aber ihr Nervensystem weiß das noch nicht.

Sich von Überlebensmodi zu lösen bedeutet nicht, sie zu bekämpfen.

Es bedeutet, sie zu verstehen.

Ihnen zu danken.

Und dem Körper, dem Nervensystem, der inneren Weisheit zu zeigen:

Es ist jetzt sicher.

Dieser Weg braucht Zeit, Mitgefühl und Verkörperung.

Er führt über den Körper, den Atem, das Spüren –

und über eine neue Beziehung zu sich selbst.

Dankbarkeit kann hier ein Schlüssel sein.

Nicht als Pflicht.

Nicht als Methode.

Sondern als natürlicher Zustand, der entsteht, wenn Druck weicht

und Vertrauen Raum bekommt.

✨ Eine leise Einladung

Liebe Leser*in, liebe Seele,

wenn Dankbarkeit ein Zustand des Seins ist –

dann stellt sich eine sanfte, kraftvolle Frage:

Wie und womit möchtest du in 2026 in Resonanz gehen?

Mit Druck – oder mit Vertrauen?

Mit Überleben – oder mit Lebendigkeit?

Mit ständigem Tun – oder mit einem tieferen Ankommen im Sein?

Ich begleite Menschen dabei, sich aus alten Überlebensmustern zu lösen

und wieder in Kontakt zu kommen –

mit ihrem Körper, ihrem Nervensystem und ihrem inneren Wissen.

Vielleicht beginnt Veränderung genau hier:

mit weniger Tun.

Und mehr Sein.

BE FREE 🫶

Sat Nam

Eva 🌿



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